Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur

Gemeinschaftsgärten - wer macht mit?

CoProGrün untersucht, wie Zivilgesellschaft, Kommunen und Wirtschaft gemeinsam Grünflächen managen können. Als relativ neues Phänomen auf städtischen Grünflächen werden dabei auch Gemeinschaftsgärten näher beleuchtet.

In der Metropole Ruhr – wie auch in anderen Großstädten – wächst die Anzahl dieser Gärten stetig an. Neben dem Anbau von Lebensmitteln, erfüllen sie vielfältige soziale wie auch ökologische Funktionen. Gegründet und betrieben werden die urbanen Gärten insbesondere auf zivilgesellschaftliche Initiative. Einzelne Personen bzw. selbstorganisierte Gruppen eignen sich Stadtraum an und begrünen diesen im bottom-up Prozess. Zunehmend erkennen auch Stadtverwaltungen sowie (Immobilien)unternehmen die Potentiale von Gemeinschaftsgärten für ihre Grundstücke. Insbesondere in sozial schwächeren Stadtvierteln werden urbane Gärten als Instrument zur sozialen Quartiersaufwertung geplant bzw. top-down initiiert.

Diese Broschüre zeigt, wie geeignete Flächen und potentielle Akteure für den Aufbau von Gemeinschaftsgärten gefunden werden können.

Gemeinschaftsgärten - wer macht mit?
Autor:Denise Kemper, Carlos Tobisch
Veröffentlicht:30.06.2020
Dateigröße:2,84 MB